Die Wettbewerbsaufgabe bestand darin, eine Mehrzweckhalle mit einer Dreifachsporthalle als Ersatz für die bestehende, sanierungsbedürftige Sporthalle zu entwickeln.
Unser Vorschlag hierzu war eine Mehrzweckhalle in Passivhausstandard. Es entstand ein kompakter Baukörper der zur Nordseite in das stark ansteigende Gelände eingegraben wurde und sich somit zur Sonnenseite öffnete. So wurde nicht nur die bauliche Grundlage für das Energiekonzept gelegt, sondern ermöglichte ebenfalls eine geschossweise Trennung der verschiedenen Nutzungsbereiche.
Stahlbetonwinkel überbrücken die ehemalige Baugrube und Stützen sich vom Sportgeschoss bis zur Eingangsebene des Veranstaltungsbereichs ab und ermöglichen dadurch großzügige, stützenfreie Innenräume.
In Zusammenarbeit mit den Energieplanern Wortmann & Scheerer wurde ein energetisches Gebäudekonzept entwickelt, das den Passivhausstandard ermöglichte.
